Am 9. April 2016 zeigte sich Goldquadrat auf dem Symposium „Touch the future“ als lebendiges Unternehmen, das sich mit digitalem Spirit auf die Zukunft eingestellt hat.

Zum Symposium kamen mehr als 80 Zahnärzte und Zahntechniker. In seiner Begrüßung betonte Rüdiger Bach (Goldquadrat) die Notwendigkeit sinnvoller Kooperationen. Mit der Gründung von Mill & More verfügt Goldquadrat zusätzlich über eine hohe Service- und Support-Kompetenz im Bereich der digitalen Zahntechnik.

Novum: Goldquadrat bietet eine eigene CAM-Software* an. Die Software ist kompatibel mit vielen Frässystemen. „Der Kunde kann die Software zunächst 60 Tage testen und danach die Kaufentscheidung treffen“, sagte Rüdiger Bach.

*GQ CAM
GQ CAM ist eine eigens von den CAD/CAM-Spezialisten der Firma Goldquadrat entwickelte CAM-Software für dentale Anwendungen. Offen und unabhängig. Mit der Software optimieren Zahntechniker die Frässtrategien ihrer Maschine und damit die digitale Prozesskette. Die Software ist einfach und komfortabel anzuwenden und speziell auf die Anforderungen im Labor konzipiert. Zum GQ Newsblog Beitrag

Innovation oder Konfusion?

Einige der Referenten (v.li.): Reinhold Brommer und Rüdiger Bach (beide Goldquadrat), ZTM Ralph Riquier, ZT Attila Kun und Volker Eitrich

Einige der Referenten (v.li.): Reinhold Brommer und Rüdiger Bach (beide Goldquadrat), ZTM Ralph Riquier, ZT Attila Kun und Volker Eitrich

ZTM Ralph Riquier (Remchingen) sprach über digitale Fertigungsprozesse. Bezüglich der Intraoralscanner betonte er den hohen Entwicklungsstand, wohingegen die Marktdurchdringung weiterhin schleppend verlaufe. Dem Fräsen von Goldlegierungen (Mill & More) sprach der Referent ein hohes Potenzial zu, „… das ist eine spannende Nische! Es werden homogene Oberflächen erreicht und es kann spannungsfrei gearbeitet werden. Zudem fallen im Labor keine Lagerkosten an“.

Digital und analog im Dialog!

Dr. Frederik Güth (München) und ZTM Josef Schweiger (München) sprachen aus universitärer Sicht über die Digitalisierung in der Zahnmedizin. ZTM Schweiger stellte eine Untersuchung zu dem polychromatischen Zirkonoxid Katana ML (Kuraray Noritake) vor. Die Lichttransmission liege bei diesem Material bei 34 Prozent, was Lithium-Disilikat entspräche. Die Biegefestigkeit von Katana ML beträgt zirka 1200 MPa. Bei den ultratransluzenten Katana UTML wurde eine deutlich höhere Transluzenz gemessen. Allerdings hat dieses Material eine geringere Biegefestigkeit als herkömmliches Zirkonoxid.

Smart Factory

Abschließend referierte Volker Eitrich (Leiter Produktionssystem Audi) über die kundenbezogene Produktion von Fahrzeugen. Höchstes Gut: Ressourcenschonung!

Für die Vermeidung von Fehlern sei das Einhalten von Fertigungsstandards wichtig, konstatierte der Referent.

Fazit

Gute Stimmung am Stand von Goldquadrat

Gute Stimmung am Stand von Goldquadrat

Mit dieser Veranstaltung zeigte Goldquadrat einmal mehr, wie flexibel das Unternehmen auf die Digitalisierung reagiert und trotzdem die menschlichen Komponenten immer an erster Stelle sieht. „Es reicht nicht, dem Kunden eine CAD/CAM-Maschine zu verkaufen! Support und Dienstleistung sind gefragt.“