Wo geht’s denn hier zur Nachhaltigkeit? Diese Frage beschäftigt immer mehr Verbraucher. Nicht nur das alltägliche Leben wird vom Wunsch nach einem ressourcenschonenden Verhalten geprägt. Auch in der Arbeitswelt sind wir uns der Verantwortung gegenüber der Zukunft bewusst. Ob Zahnarztpraxis oder Dentallabor – ökologisches Verhalten, soziale Aspekte oder ethische Gesichtspunkte sind Bestandteile einer modernen Unternehmensphilosophie.

Woher kommt das Gold für die bewährte Legierung?

Auf der Suche nach Antworten auf eine nachhaltig orientierte Arbeitsweise und eine positive Umweltbilanz kommen Zahnärzte und Zahntechniker kaum um das Thema „Goldrecycling“ herum. Hier lohnt sich ein Blick auf ein selten angesprochenes Thema: Die Goldproduktion. Unterschieden werden kann grob zwischen dem

  1. Goldabbau mithilfe chemischer Substanzen,
  2. „Green-Gold“ (Fair Trade) und
  3. Recycling-Gold (z. B. Goldscheideanstalt über Goldquadrat).

Umweltbelastung beim Goldabbau

Beim Goldabbau mit Chemikalien kann die Umwelt stark belastet werden. Das Trennen des tauben Gesteins vom eigentlichen Edelmetall mit Quecksilber oder Zyanid ist eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Quecksilber verdampft beim Erhitzen und setzt Gifte aus. Zyanidlauge kann ins Grundwasser gelangen und erhebliche Schäden anrichten. In vielen Ländern, in denen Gold abgebaut wird, sind die Umweltstandards niedrig. Es gibt kaum Gesetze zum Schutz der Anwohner und Arbeiter. Auch der Goldabbau an Wasserläufen (alluviale Förderung) scheint bedenklich. Umgegrabene Flussränder, abgeholzter Regenwald, Abraumhalden, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen … das hat wenig mit Nachhaltigkeit und Ethik zu tun.

Green Gold oder Faires Gold

Ein sozial verträglicher und ökologischer Goldabbau wird durch Zertifikate und Siegel von unabhängigen Organisationen unterstützt. Sogenannte Fair-Trade-Siegel bestätigen das Einhalten gewisser Standards. Doch ist das Gold einmal eingeschmolzen, kann vom Verbraucher kaum noch nachvollzogen werden, unter welchen Bedingungen produziert worden ist. Ein besonders nachhaltiger Weg zur Goldlegierung ist daher das Gold-Recycling, zum Beispiel über Goldquadrat!

Altgoldverwertung bei Goldquadrat

Einzigartig und wunderbar nachhaltig: Gold kann unbegrenzt wieder verwertet werden. Durch ein Scheideverfahren lässt sich das Edelmetall aus goldhaltigen Abfällen zurückgewinnen. Also, sammeln Sie Altgold und vertrauen Sie es einem verantwortungsvollen Legierungshersteller wie Goldquadrat an. Um die Sorgfaltspflicht zu gewahren, setzt das Unternehmen bei der Abrechnung auf ein spezielles Analyseverfahren. In Altgoldtüten wird das „Gekrätz“ (Zahnersatz, Schmuck, …) an Goldquadrat übergeben. Hier werden die Bestandteile des zerstörungsfreien Edelmetalls mittels Röntgenfluoreszenz analysiert. Mit dem Olympus GoldXpert RF-Analysator erfolgt die sichere Prüfung von Edelmetallen und deren Karatbestimmung. Ergebnis sind eine eindeutige Analyse und eine genaue Abrechnung (Tageskurs) der Goldbestandteile.

„Die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) ist eine weit verbreitete, zuverlässige und empfohlene Methode für die chemische Analyse und Bestimmung der Reinheit sowie des Feingehalts von Edelmetallen. Analysiert werden Gold, Silber, Platin, Metalle der Platingruppe und Unreinheiten“, begründet Wilhelm Mühlenberg (Geschäftsführer Goldquadrat).

Wer in Praxis und Labor eine signifikant bessere Umweltbilanz anstreben und mit vorhandenen Ressourcen arbeiten möchte, setzt auf Goldrecycling! Nähere Informationen erhalten Sie direkt bei unseren Experten von Goldquadrat!